Aufnahmephase

diagnostische Abklärung- Integration in den Einrichtungsalltag

 

Die Bewohner werden mit ihrer neuen Umgebung vertraut gemacht. Sie erhalten orientierende, anleitende, strukturierende, persönliche und praktische Hilfen zur Selbsthilfe und zur Integration in die Bewältigung des Alltages. Insbesondere bei der Orientierung in der Einrichtung, Körperpflege, Teilnahme an Arbeiten der Hauswirtschaft, Gestalten und Pflege des persönlichen Wohnbereiches erhalten sie Unterstützung. Mithilfe bei Gemeinschaftsaufgaben, Gedächtnisleistungstraining, gezielte Freizeitangebote, Einkäufe, Ausflüge und Sport bilden erste Bestandteile zum Erlernen einer Tagesstruktur. 

 

In der Aufnahmephase durchläuft jeder Bewohner eine diagnostische Befunderhebung (z.B.Mehrfachwahl- Wortschatz- Intelligenztest (MWT-B), Rivermead....Behavioural Memory test (RBMT), Textverständnistest, SKT). Zur Feststellung neuropsychologischer/ mnestisch/ kognitiver Störungen und motorisch- funktioneller Beeinträchtigungen werden verschiedene Testverfahren angewandt und ausgewertet.

 

Parallel dazu werden im Alltag, sowie in der Gruppe „Basisgruppe- Beschäftigung“ Fähigkeiten, Fertigkeiten, Ressoucen und Defizite beobachtet und beschrieben. 

 

Die Auswertungen aus den verschiedenen Bereichen und der diagnostischen Befunderhebung fließen dann in die  Förder- und Betreuungsplanung ein.

 

Der Förder- und Betreuungsplan wird vom internen Bezugsbetreuer in Zusammenarbeit mit dem Bewohner unter Einbeziehung seiner Zielstellungen, Ressourcen und Defizite  erstellt. Er soll dabei  folgende Inhalte abbilden:

 

anamnestischer Teil

Teilziele

Individuelle Eingliederungshilfemaßnahmen/ Leistungsverordnung

Erfolgsindikatoren

Überprüfung der Teilziele anhand der Erfolgsindikatoren (bei seiner Fortschreibung)

 

Die Aufnahmephase endet nach 6 Wochen mit der Erstellung des ersten Förder- und Betreuungsplanes.