Hilfen zur psychischen Stabilisierung

 

a)   Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie dient der Einzelbehandlung von Verhaltensauffälligkeiten, sowie psychischen Störungen und erfolgt auf der Basis von lerntheoretischen Paradigmen (klassische Konditionierung, operantes Lernen, Modellernen), mittels spezieller verhaltenstherapeutischer Interventionsverfahren.

 

b)   Entspannungstraining

Als Einführung um Entspannung zu erlernen, bieten wir progressive Muskelrelaxion nach Jakobsen an. Neben der körperlichen und psychischen Entspannung ist die progressive Muskelrelaxion eine Hilfe zur Wiedererlangung eines Körpergefühles z.B. bei zentral bedingten motorischen Störungen wie Paresen.

 

Für die Bewohner, die in der Lage sind, sich in eine Entspannungssituation zu versetzen, kommen Phantasie-, Märchenreisen oder Reiseimpressionen zum Einsatz. Auch Ansätze des Katathymen Bilderlebens werden eingebaut. Zielstellungen bilden dabei  die Suggestion von Ruhe, Gelassenheit, Kraft, Mut und Wohlbefinden, sowie das Erkennen und Verstehen von Lebenszusammenhängen und dem Zulassen emotionaler Anteile.

 

c)  Klientenzentrierte Einzelgespräche

 
Für Bewohner, die unter einem erheblichen Leidensdruck stehen und den Wunsch nach Gesprächen haben, bieten wir klientenzentrierte Einzelgespräche an. Die Gespräche dienen der Aufarbeitung individueller Probleme. Sie sollen die Exploration des Bewohners fördern und Lebenszusammenhänge deutlich machen, die dann bearbeitet werden können.

 

d)  Musikalische Förderung

Die musikalische Förderung findet in Einzel- und Gruppenarbeit statt. Hier lassen sich neue und alte Verhaltensmuster musikalisch erkennen und bearbeiten. Zielstellung bildet neben der Förderung der Kreativität und Verbesserungn der Lebensfreude, das Erkennen von Sozialstrukturen, die Auseinandersetzung mit gruppendynamischen Prozessen und die Akzeptanz von Problemen anderer Gruppenmitglieder.