Gedächtnisleistungstraining/
EDV- unterstütztes Gedächtnisleistungstraining /

Orientierungstraining

 

 

Das Gedächtnisleistungstraining und kognitives Leistungstraining soll die geistig-intellektuellen Fähigkeiten der Bewohner verbessern und die vorhandenen erhalten. Hierbei werden Konzentration, Ausdauer, Merkfähigkeit, Erinnerungsvermögen, Orientierung, Abstraktionsvermögen und die Planung und Durchführung von Arbeiten geübt. 

 

Das Gedächtnisleistungstraining umfasst drei Phasen:

 

-       In der Beobachtungsphase werden mit Hilfe neuropsychologischer Tests die             intakten und beeinträchtigten Funktionen festgestellt und die Motivation sowie die    Belastbarkeit der einzelnen Bewohner geklärt.

 

-      In der spezifischen Trainingsphase  geschieht das gezielte Training der   Funktionen. Unter Einbeziehung geeigneter Materialien und unter Berücksichtigung                   verhaltenstherapeutischer Prinzipien wird eine  schrittweise Annäherung an das Zielverhalten trainiert.

 

-      In der Generalisierungsphase beginnen die Bewohner, das Gelernte in die            Alltagssituation umzusetzen. Diese Phase dient dazu, die Aufgaben noch konkreter in die Alltagssituation einzubauen und sich schrittweise von der Übungssituation zu lösen.

 

 

Gedächtnisleistungstraining in der Gruppe umfasst das Erlernen von Möglichkeiten und Strategien zur Förderung der Hirnfunktionsleistung, die Erarbeitung kognitiver Aufgaben, Durchführung von Denksportaufgaben und Diskussion mit/ ohne Themenvorgabe.

 

Textfeld:  Im EDV- unterstützen Gedächtnis­leistungs­training werden moderne Medien, wie der PC, mit speziellen Programmen eingesetzt.

 

Im alltäglichen Tagesablauf werden Gedächtnis­hilfen, wie z. B. Wochenplan, Kalender, Wecker oder Tagebücher angewandt.

                                                                                             

Das Orientierungstraining unterstützt die Alltagsbewältigung des Bewohners durch konkrete Aufgaben, wie z.B. selbständiges Einkaufen, Aufsuchen bestimmter Orte, Besuche von Veranstaltungen. Die Unterstützung wird schrittweise zurückgezogen.

 

Ist aufgrund der Schwere der Erkrankung eines Bewohners ein Gedächtnisleistungs­training wie oben beschrieben nicht möglich, erfolgt dieses über handlungsorientierte Aufgabenstellungen.